
Die Bienen fühlen sich wohl in der Stadt
Immer mehr Bienen fühlen sich wohl in den großen Städten. In Lille, Besançon, Nantes, Martigues, Angoulême und nun auch in Paris stehen in de Parks und öffentlichen Gärten Bienenkörbe. Sie wurden im vergangenen Jahr aufgestellt und ihre Anzahl wird sich noch weiter erhöhen. Man hat nämlich festgestellt, dass Bienen auf dem Lande weniger Honig produzieren als in der Stadt – das wegen dem hohen Ausmass an Pestiziden. Die Bienen vertragen den Asphalt in den Städten besser als die Verschmutzung mit Insektiziden auf dem Lande. Zudem bieten die Städte eine variiertere und üppigeren Flora als auf dem Land, es gibt weniger Wind und im Sommer gibt es ein reichliches Angebot an Blumen. Die Stadt als die bessere Natur...
Warum lieben die Bienen die öffentlichen Gärten ?
I“n den Städten können die Bienen paradoxerweise besser riechen.
Die Bienen ertragen ganz gut den Pariser Asphalt“, erklärt der Präsident der Gesellschaft für die Entwicklung der Imkerei in der Ile de France.
„In der Stadt gibt es eine diversifizierte Flora, es gibt z.B. Linden, Rosskastanien und Esskastanien, Bäume mit reichen Blütenständen im Frühjahr.
Es gibt weniger Wind in der Stadt und das Klima ist mild.
Die Bienen sind resistenter gegenüber der städtischen Umweltverschmutzung als gegenüber den chemikalien und Insektiziden, wie sie in gewissen agrarischen Gebieten verwendet werden.
Die Stadtgärtnereien, die die öffentlichen Anlagen und Bäume pflegen, verwenden im allgemeinen kaum Pestizide.