FASSADE UND PFLANZE. POTENZIALE EINER NEUEN FASSADENGESTALTUNG

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Eine Untersuchung zu Sachstand, Motivation und Zukunftseignung der weltweit zunehmenden Fassadenbestimmung als funktionale und ästhetische Fusion von Vegetation und vertikalen Bauteilen.

Das Promotionsthema nimmt die seit einigen Jahren aufkommende internationale Entwicklung der Architektur zu einer integrativen Einbeziehung von Vegetationsfassaden auf. Mit ihren vielseitigen Leistungsfaktoren greifen innovative Bautechniken der Fassadenbegrünung über die Gestaltgebung hinaus in eine ökologische und energetische Wertschöpfung des Hochbaus ein, indem sie u. a. zu einer Einsparung von Energie (Heizung/Lüftung/Kühlung), zur Luftverbesserung des Umfelds und zu einem Lebensraumangebot an Flora und Fauna beitragen. Das Thema gliedert sich damit in die Maßnahmenforderung unserer Zeit nach einem umweltverträglichen Handeln ein, wie der Substitution fossiler Energieträger durch die Erforschung und Nutzung natürlicher Alternativen und Techniken.

Nach Feststellung des allgemeinen Forschungsstands und Klärung der Betrachtungsgrenzen – aufbauend auf den Ergebnissen einer umfänglichen Literaturauswertung – werden Struktur und Inhalt sowie Methode und Aufbau der Arbeit dargelegt.

In explorativen Untersuchungen wird die ökologische, energetische und gestalterische Leistungsbreite heutiger Fassadenbegrünungstechniken – von den klassischen bodengebundenen Formen bis zu den neuen wandgebundenen Techniken und den Mischformen – festgestellt, und mit dem Ziel einer synergetischen Gesamteignung mit der Bandbreite heutiger Fassadenbautechniken als umfassende, anwendungsgerechte Systematisierung zusammengeführt.

     Anliegen der Untersuchung ist es, Fassadenbegrünung in der Varianz ihrer Möglichkeiten und Leistungen aufzuzeigen und durch Anleitung zu  
     einer bau- und vegetationstechnisch fehlerfreien Umsetzung beizutragen.

Die Dissertation ist als kostenfreier Download erhältlich.